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Durchführungsbestimmungen
zu §§ 33, 34 Verwaltungsordnung

Vom 5. Juni 2001

(KABl. 2001 S. 177, 239)

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( 1 ) Der kirchliche Grundbesitz ist unter Beachtung des Umweltschutzes wirtschaftlich zu nutzen und zu pflegen. Den Erfordernissen des Boden-, Landschafts- und Naturschutzes ist Rechnung zu tragen.
Moore, Sümpfe, Bäche und sonstige Feuchtgebiete sowie Heiden und Trockenrasen sind in naturnahem Zustand zu belassen.
( 2 ) Klärschlämme sowie Abwässer, Kompost aus öffentlichen Kompostierungsanlagen und Fäkalien dürfen auf die Pachtgrundstücke nicht aufgebracht werden.
( 3 ) Gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut soll auf die Pachtflächen nicht aufgebracht werden. Es wird empfohlen, in die Pachtverträge entsprechende Regelungen aufzunehmen.
( 4 ) Die kirchlichen Grundeigentümer können extensive Landbewirtschaftung im Einvernehmen mit den Pächtern fördern. In die Pachtverträge sind entsprechende Regelungen aufzunehmen. Der Pachtzins kann entsprechend der Nutzungsintensität bzw. unter Berücksichtigung der Förderung durch Dritte angepasst werden. Es ist festzulegen, wer die Einhaltung der Bewirtschaftungsauflagen kontrolliert.

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2 ↑ Nr. 800